Forum Anwaltshaftung

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  3. Donnerstag, 04. Juni 2020
Nach einer Fehlbegutachtung (MPU) habe ich mich an einen Verkehrsanwalt gewandt. Anfangs war er sehr zuversichtlich- und nahm das Mandat an. Stellte mir eine Rechnung aus, die ich erst begleichen sollte- bevor er tätig wird. Dies tat ich dann auch. Erst nach mehreren Wochen fing er an tätig zu werden. Nach dem ersten Schreiben an die Begutachtugsstelle, worauf die Begutachtungsstelle alle Vorwürfe von sich wies- hat er plötzlich angefangen mir zu zureden- es wäre aussichtslos und ich soll mich meinem Schicksal fügen und einfach nochmal zur MPU. Sein Verhalten schien mir sehr unseriös- nach einem Schreiben wollte er schon nichts mehr unternehmen. Er hat überhaupt keine Bemühungen angestellt. Wochen, Monate vergingen- ohne dass etwas von seiner Seite unternommen wurde. Ich bat ihn ein erneutes Schreiben aufzusetzen- diesmal an die von BAST (Bundesanstalt für Straßenwesen) veröffentliche Adresse für Beschwerden rund um die MPU. Ich muss dazu erwähnen, die Adresse habe ich ihm noch selbst rausgesucht. Dieses Mal kam eine erfreuliche Nach-richt von der Leitung dieser Begutachtungsstelle. Sie haben den Fehler eingeräumt und baten eine Nachexploration an. Dieses Angebot nahm ich dankend an. Der Gutachter hat ein positives Gutachten erstellt. Jedoch wurde dieses Gutachten von der Leitung überarbeitet und oh-ne konkrete Beantwortung der Fragestellung der Führerscheinbehörde an mich übersandt. Mein Anwalt hat dies bemängelt, jedoch mir gleich gesagt wir sollen da jetzt nicht erneut nachfragen warum das so ist. Das würde nichts bringen. Also bin ich mit diesem Gutachten zur Führerscheinbehörde und habe einen Antrag auf Wiedererteilung gestellt. Die Behörde hat, wie zu erwarten dieses Gutachten in der Form nicht akzeptiert und verlangt eine konkrete Beantwortung der Fragestellung, ob zu erwarten ist, dass auch zukünftig ein Fahrzeug unter Alkoholeinfluss geführt wird und/oder als Folge eines unkontrollierten Alkoholkonsums Beeinträchtigungen vorliegen, die das sichere Führen eines Fahrzeuges in Frage stellen. Also habe ich mich erneut an meinen Anwalt gewandt und ihn gebeten sich mit der Leitung der Begutachtungsstelle erneut in Verbindung zu setzen und diesen Sachverstand zu klären. Er hat mir zugesichert, er würde das machen. Seitdem sind wieder über 2 Monate vergangen und er hat nichts unternommen. Meine schriftlichen Sachstandsanfragen werden nicht beantwortet. Im Klartext: ich habe seit Mitte März nichts von ihm gehört und meine telefonischen Anfragen werden vor der Vorzimmerdame abgewimmelt. Er habe keine Zeit, er meldet sich. Leider tut er das nicht. Ich komme einfach nicht weiter und durch die Fristversäumnisse muss ich erneut zur MPU Untersuchung, die mich wiederum wieder Geld kostet.
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