Forum Anwaltshaftung

  1. Anonym
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  3. Samstag, 17. September 2016
Wir wohnten in Karlsruhe und hatten mehrere Rechtsfälle in den letzten Jahren, alle Anwälte haben uns gezielt getäuscht und die Verfahren verschleppt.
Es ist derweil kein offenes Geheimnis , daß in Karlsruhe in vielerlei Hinsicht ein Netzwerk an Korruption, Absprachen und daraus Beugungen herrscht; in der Justiz scheint dies wie ein Sport betrieben zu werden.
Als Mandant schlichtweg ruinös.
Aktuell stehen bei mir mehrere Fälle an, der betraute Anwalt wurde uns durch den Vorsitzenden des Mietervereines empfohlen; dieser Anwalt ist faktisch in einer Kanzlei mit diesem.
Die bei Ihnen gelesenen Merkmale an Mandantenbetrug stimmen erstaunlich genau als Muster.
Der Vorsitzenden sprach vor mir und meiner Frau von einem Durchmarsch; er würde am liebsten den Fall selbst erledigen, empfahl uns dann jedoch seinen Kollegen. Wir mußten gut 3500 Euro Honorar vorlegen, trotz Mitgliedschaft.
Der Anwalt ist jedoch so gut wie nie persönlich zu erreichen, situationsbedingte Reaktionen auf den Gegner vers
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Das betrifft nicht nur Karlsruhe!
Davon kann ich ein Lied singen. Leider unternimmt niemand etwas dagegen, Auch ich bin ruiniert, weil Anwälte nicht meine Interessen sondern die der Gegenseite vertreten haben. Meine Ansprüche wurden schlicht, einfach über Jahre nicht geltend gemacht. Wegen des Anwaltszwangs ist man aufgeschmissen, wenn sich der eigenen Anwalt trotz Aufforderungen nicht bewegt, weil er es von vornherein gar nicht will. Auch Anwaltswechsel haben daran nichts geändert. Letztendlich sind die Ansprüche verjährt. Für den Schaden will hinterher keiner gerade stehen.
So kann das in diesem Land nicht weitergehen! Es stellt Verfassung und Rechtsstaat ad absurdum. Und wer das offen ausspricht, wird als Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Einmal ist vielleicht Pech. Spätestens nach dem dritten Anwalt ist es Absicht und belegt, dass die immer bestrittenen Verfahrensabsprachen Gang und Gäbe sind.
Ja, als Anwalt kann man gut Gesetze brechen und damit ein Vermögen verdienen. Es gibt schließlich niemanden, der ihnen auf die Finger klopft. Anwälte haben ein Monopol. Der Anwalt ist der einzige Weg des Bürgers zu seinem grundgesetzlich verankerten Recht. Das verleitet doch geradezu, sich dieses Monopol zunutze zu machen. Die Kammer mischt sich nicht ein und der Rest schaut weg, solange es einen nicht selbst betrifft, Wie gesagt, ich habe da meine Erfahrung gemacht und die Gegenseite gibt auch noch offen an, gleich zu Anfang einen höheren fünfstelligen Betrag an Anwaltskosten bezahlt zu haben, was in keinem Verhältnis steht.
Eindeutig steht hier der Gesetzgeber in der Verantwortung, wobei es nicht der Weg sein kann, den Anwaltszwang abzuschaffen, da man alleine vor Gericht kaum eine Chance hätte.
Allerdings müsste es einfachere Möglichkeiten geben, solche Anwälte (es beteiligen sich bei weitem nicht alle Anwälte an so etwas) zur Rechenschaft zu ziehen. Schließlich hat der Gesetzgeber dieses System erschaffen und die Wahrung der Rechte jedes Einzelnen in die Hände von Personen gelegt, die nur ein Interesse kennen - möglichst viel und bequem Geld zu verdienen (die Pauschalisierung ist an dieser Stelle sicher überspitzt und triff nicht auf jeden zu). Der Schaden des Mandanten steht in keiner Relation zu dem, was wohl unter der Hand aufgeteilt wird. Danach muss man auch noch wieder einen Anwalt beauftragen und ein teures und vor allem langwieriges Verfahren führen, um sich seinen Schaden ersetzen zu lassen. Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Anwälte.
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  1. vor über einem Monat
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