Forum Anwaltshaftung

  1. Ursula
  2. Anwaltshaftung
  3. Freitag, 16. Dezember 2016
Hallo,

Ich habe aktuell eine klage wegen feststellung einer vbuH erstinstanzlich verloren. MeinAnwalt hatte PKH-Antrag gestellt...mich aber über dessen Ablehnung schon im Mai nicht informiert. Desweiteren hat er so gut wie keinen Schriftsatz weiergeleitet an mich ( Protokolle ect).

DasUrteil ist schlichtweg totaler Blödsinn, beruht u.a. Auf protokolle, in denen wesentliches fehlt, im falschen Zusammenhang protokolliert wurde ect. Die Klageerwiederung meines Anwaltes enthält Fehler, die Begründung der PKH -Ablehnung setzt etwas voraus was so gar nicht gegeben ist, dieSteategie des Anwaltes...nun ja, er meinte, das dürfte kein Problem sein, die vbuH vom Tisch zu bekommen...sie sind ja zahlungswillig, nur eben nur begrenzt fähig..und genau so hat er verteidigt. Das die Gegenseite nur über die Absicht der Erregung eines Irrtums den Betrug nachweisen wollte...und nun ja auch geschafft hat, darauf war er nicht vorbereitet, zeugen die benannt hätten werden können hielt er für unwichtig ec
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Ups...zeichenbeschränkung :)

Also, Fehler nicht nur beim Anwalt, sondern auch bei Gericht ( Protokollfehler ect,..alles zu spät mitbekommen, da ich die gesammten Unterlagen erst jetzt nach Urteil auf dem Tisch habe. Berufungsfrist läuft. Was machen?

Anwalt wenn in Kiel gesucht. Aber wer kann sowas, das ist ja nicht nur Anwaltshaftung. Ich habe einen weiteren Anwalt, ...eigentlich drei ( Bekannte) drauschauen lassen...alle meinten wenig chance, v.a. Wegen der nicht gleich monierten Protokollfehler.
Stehen lassen kann ich das so nicht, das ruiniert mir komplett mein Leben.
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  1. vor über einem Monat
  2. Anwaltshaftung
  3. # 1 1
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Hallo Ursula,

ich verstehe Sie so, dass Sie verklagt wurden und die 1. Instanz verloren haben. Das Gericht hat festgestellt, dass eine gegen Sie bestehende Forderung ihren Grund in einer "vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung" (vbuH) hat. Sinn einer solchen Klage ist es, dass Ihnen nach Beendigung Ihres Verbraucherinsolvenzverfahrens die Restschuldbefreiung wegen solcher Forderungen aus vbuH versagt wird.
Ob es empfehlenswert ist, in dieser Situation den Instanzenzug auszuschöpfen, müsste im Detail geprüft werden.
Wenn der Prozessverlust auf einen Anwaltsfehler zurückzuführen ist, und Sie ohne den Anwaltsfehler gewonnen hätten, müsste der hieraus entstandene Schaden ermittelt werden.
Hierzu müssen grundsätzlich Ihre Vermögenslage mit und ohne Anwaltsfehler verglichen werden.

Leider kann ich Fälle außerhalb meines eigenen Gerichtsbezirks auf der Grundlage von PKH idR nicht annehmen, wofür ich um Verständnis bitte.

MfG

Kai Spirgath
Rechtsanwalt
Mit freundlichen Grüßen

Kai Spirgath
Rechtsanwalt
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  1. vor über einem Monat
  2. Anwaltshaftung
  3. # 1 2
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